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Anja Uhlemann (geb. 1980) ist seit über 6 Jahren Mitglied der Bürger für Görlitz und als Beisitzerin im Vorstand aktiv. Ihre größte Passion ist das Kino – vor allem das Handwerk, das mit der alten Filmtechnik verbunden ist. Mit Anfang zwanzig stellte sie ihren Eltern ihre bis dato größte Liebe vor – eine gutaussehende, 250 Kilogramm schwere Filmmaschine aus den dreißiger Jahren, die fortan in ihrem Heimatdorf zum alljährlichen Dorfkino einlädt.

Wie auf dem Foto (nicht fürs Internet freigegeben) unschwer zu erkennen, pflegt sie auch beste Kontakte zu internationalen Filmgrößen. (hier: der JOKER zu Gast bei der Lausitzwoche des Filmclubs von der Rolle 94 im Mai 2014) Als Organisatorin des Dreiland-Filmfestivals, das bis zum Jahr 2008 in Görlitz stattfand und junge Regisseure aus Polen, Tschechien und Deutschland einlud, erhielt sie für Görlitz eine Nominierung des Europäischen Karlspreises der Jugend und reiste zur Festveranstaltung nach Aachen, wo ihr auch Frau Angela Merkel die Hand schütteln durfte.

Anja Uhlemann arbeitet als Hortnerin in der Kita „Bielebohknirpse“ in Beiersdorf bei Oppach und bringt den ihr anvertrauten Kindern natürlich gerne bei, dass es auch jenseits von DVD und youtube noch Filme gibt, die man sich sogar rückwärts angucken kann! In den Ferienspielen wird dann so manche Filmrolle per Hand geklebt, umgespult und in den Projektor eingelegt. Und bevor dann abends alle zum Kinderkino kommen, werden noch schnell Eintrittskarten gebastelt!

Nach ihrem Abschluß als Dipl.-Heilpädagogin strandete sie in der schönsten Stadt Deutschlands und lebt seither sehr gerne in ihrer Wahlheimat. Sie singt auch im Chor der Hochschule Zittau/Görlitz und poliert ihre Altstimme im wöchentlichen Gesangsunterricht, so dass der internationalen Karriere auf den großen Bühnen dieser Welt bald nichts mehr im Wege steht. Bescheidenheit ist nicht ihre Sache.

Die Frage: „Wie kann ich mich eigentlich sinnvoll in unsere Gesellschaft einbringen?“ treibt sie um, seitdem sie sich in jungen Jahren gegen den Lehrerberuf entschieden hat. Zu ihrer Erleichterung hat das sächsische Schulsystem diesen Schritt damals gut verkraftet. Eine der vielen Antworten, die sie seither gefunden hat, ist: im Verein der „Bürger für Görlitz“ aktiv eine interessierte, offene Gesellschaft mitgestalten und andere für ein engagiertes Miteinander motivieren.